Definitionen der Schlüsselbegriffe der Raumplanung und des Baurechts im Wallis, illustriert durch konkrete Beispiele aus den in DDOT integrierten kommunalen Reglementen.
ÖREB-Kataster Das Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (ÖREB-Kataster) erfasst alle gesetzlichen Beschränkungen, die die Nutzung einer Parzelle eins…
Bau- und Zonenreglement (BZR) Das kommunale Bau- und Zonenreglement (BZR, auch RCCZ auf Französisch) ist das von jeder Walliser Gemeinde erlassene öffentlich-rechtliche Dokument, das die …
Bauzone Die Bauzone umfasst die Gebiete des Gemeindegebiets, in denen grundsätzlich gebaut werden darf. Im Walliser Recht umfasst sie Wohnzonen (Wohn-, Dorf-, Zentru…
Ausnützungsziffer (AZ) Die Ausnützungsziffer (AZ) ist das Verhältnis zwischen der gesamten Bruttogeschossfläche der Bauten und der Grundstücksfläche. Eine AZ von 0,6 bedeutet, dass…
Grenzabstand Der Grenzabstand ist der Mindestabstand, den jedes Gebäude (oder Gebäudeteil) zur Katastergrenze der Nachbarparzelle einhalten muss. Im Wallis legt das kanto…
Gebäudehülle Die Gebäudehülle ist die maximale dreidimensionale Einhüllende, in die ein Bauwerk passen muss. Sie wird durch die maximale Gebäudehöhe (gemessen an der Trau…
Bebauungsdichte Die Bebauungsdichte drückt die Intensität der Nutzung eines Baugrundstücks aus. Sie wird durch mehrere Kennzahlen gemessen: die Ausnützungsziffer (AZ), die G…
Nutzungsplan Der Nutzungsplan ist die grafische Darstellung (amtliche Karte), die die verschiedenen Zonen auf dem Gemeindegebiet abgrenzt: Bauzonen, Landwirtschaftszonen,…
Bebaubarkeit einer Parzelle Die Bebaubarkeit einer Parzelle ist ihre rechtliche und technische Fähigkeit, eine Bebauung aufzunehmen. Sie hängt von der Nutzungszone (PAZ), dem geltenden …