Raumplanung · Wallis

Bebauungsdichte

Die Bebauungsdichte drückt die Intensität der Nutzung eines Baugrundstücks aus. Sie wird durch mehrere Kennzahlen gemessen: die Ausnützungsziffer (AZ), die Grundflächenzahl (GRZ/ÜZ), die Anzahl Wohneinheiten pro Hektar und die maximale Gebäudehöhe. Im Wallis legen die kommunalen BZR diese Werte zonenweise fest, um die Verdichtung zu steuern.

Beispiele aus Walliser Reglementen

Gemeinde Konkretes Beispiel
Sion Sion weist in der Zone CI eine sehr hohe Dichte auf (AZ 1,1, H 19 m) und eine moderate Dichte in Randzonen (AZ nicht festgelegt für CH Altstadt).
Conthey Conthey staffelt die Dichte von AZ 0,6 (Zone VV Dorf) bis AZ 0,9 (Zone R8 Mischnutzung), um die Verdichtung seiner Ebene zu steuern.

Häufig gestellte Fragen

Welche maximale Bebauungsdichte gilt in Walliser Wohnzonen?
Sie variiert stark je nach Gemeinde und Zone. In Sion (CI) kann die AZ 1,1 erreichen; in Martigny (CD) 1,3 (max. 1,5 bei Fluchten); in Einzelhauswohnzonen wie H 20 in Grimisuat ist die AZ auf 0,2 begrenzt.

Verwandte Begriffe

Ausnützungsziffer (AZ) · Bauzone · Gebäudehülle

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